Opel Omega Reparaturanleitung :: Bremsbelagdicke prüfen

  • Einbaulage der vorderräder gegenüber der radnabe markieren.

    Damit die ausgewuchteten rader wieder in der gleichen stellung zur radnabe montiert werden können.

    Zur markierung einen strich mit kreide oder farbe über felge und nabe ziehen.

  •  Radschrauben lösen.
  •  Fahrzeug aufbocken.
  •  Rader abnehmen.
  •  Sichtprüfung der belagdicke ohne rückenplatte vornehmen.

    Gegebenenfalls taschenlampe und für die kontrolle des inneren belages einen taschenspiegel zur hilfe nehmen.

  •  Läßt sich die belagdicke nicht einwandfrei erkennen und abschätzen, bremsbeläge markieren und ausbauen.
  •  Mit schieblehre belagdicke mit rückenplatte bei allen bremsbelagen prüfen.
  •  Die verschleißgrenze der scheibenbremsbeläge an der vorder- und hinterachse ist erreicht, wenn ein belag mit rückenplatte nur noch eine dicke von 7 mm aufweist. In diesem fall immer alle 4 beläge einer achse ersetzen.

    Hinweis: nach einer faustregel entspricht bei den vorderen scheibenbremsen 1 mm bremsbelag einer fahrleistung von mindestens 1000 km. Diese faustregel gilt unter ungünstigen bedingungen. Im normalfall halten die beläge viel länger. Bei einer belagdicke der scheibenbremsbeläge von 10,0 mm (mit rückenplatte) betragt die restnutzbarkeit der bremsbelage also noch mindestens 3000 km.

  •  Rader entsprechend den angebrachten markierungen ansetzen und anschrauben.
  •  Fahrzeug ablassen und radschrauben über kreuz mit 110 nm festziehen
    Siehe auch:

    Ausbau
    Manschette für schalthebel aus der konsole ausclipsen und nach oben ziehen.  Halteband (schnur) -mittlerer pfeil- lösen und manschette nach oben abnehmen.  Abdeckrahmen mit 2 schrauben abschrauben und aus der konsole herausnehmen. ...

    Das werkzeug
    Der aufwand an werkzeug richtet sich ganz nach dem umfang der arbeiten, die am opel omega ausgeführt werden sollen. Neben einer grundausstattung ist in jedem fall ein drehmomentschlüssel empfehlenswert. Das spezialwerkzeug Gutes und stabiles werkzeug wird ...